Geschichte der Jugendfeuerwehr Röbel
Am 17. Mai 1978 wurde in der Gemeinde Süsel eine Jugendfeuerwehr
ins Leben gerufen, bestehend aus 65 Jungen im Alter zwischen
12 und 16 Jahren.
Die Ausbildung sollte einmal zentral auf Gemeindeebene geschehen,
andererseits jedoch auch in den eigenen Wehren. 14 Jugendliche aus
den Ortschaften Röbel und Bockholt gehörten mit zu den
Gründungsmitgliedern:
Klaus Struck, Björn Radtke, Helge Paulsen, Robert Kitzler, Wilfried Krüger, Peter Peschke, Jens Krasch, Matthias Hinz, Jörg Krasch, Jens
Diehl,
Michael Beuck, Jörn Bohnsack, Michael von Baschle und Peter Path.
Auf dem folgenden Gemeindefeuerwehrtag im Juni werden die
Jugendlichen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
In den kommenden Wochen laufen die ersten gemeinsamen
Dienstabende an. Anlässlich der Abnahme der Leistungsspange
in Ahrensbök wurde ebenfalls ein Spiel ohne Grenzen durchgeführt.
Bei diesem Wettkampf belegte die Jugendfeuerwehr Röbel,
noch unter dem Namen „Süsel II“ den 2. Platz.
Ein Anfang war gemacht – am ersten Wettkampf auf Kreisebene
hatten die Jugendlichen mit Erfolg teilgenommen.
Am 24.11.1978 war ein großer Tag für die Jugendfeuerwehr Röbel,
die erste „ Außerordentliche Mitgliederversammlung“ war einberufen
worden. Ortswehrführer Max Lunau eröffnete die Versammlung,
zahlreiche Wahlen standen auf dem Programm. Rudolf Lunau wurde
zum Jugendwart gewählt. Jugendgruppenleiter wurde Peter Path,
Kassenwart Michael Beuck und Schriftführer Jens Krasch.
Im Januar 1979 begann die Ausbildung auf Ortsebene.
Eine Ausbildung auf Gemeindeebene fand später nicht mehr statt,
da das Zusammenfahren der Jugendlichen aus den einzelnen Dörfern
nicht klappte und es zu viele Mitglieder waren.
Im September 1979 führt die Jugendfeuerwehr zum ersten Mal einen Herbstwandertag für Jedermann durch um die Kameradschaftskasse
etwas aufzubessern. Gemeinsam mit einem Feuerwehrmarsch findet
der Tag noch heute statt.
In den späteren Jahren hielt sich die JF Röbel durch Altpapiersammlungen, Jugend sammelt für Jugend oder seit 2003 mit der Ausrichtung eines Osterbasars und vielen anderen kleinen Veranstaltungen
über Wasser. Legendär auch die Mettwurstverlosungen beim Gömnitzer Bergfest.
1983 erfolgte der Zusammenschluss der Jugendfeuerwehren Röbel
und Gömnitz. 3 Mitglieder aus Gömnitz wurden in die
Jugendfeuerwehr Röbel übernommen. In den späteren Jahren kamen
auch Kameraden aus Groß Meinsdorf, Fassensdorf, Bujendorf
und Gothendorf hinzu.
Das Jahr 1984 begann mit einem Wechsel des Jugendwartes.
Rudolf Lunau, inzwischen auch stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart,
kandidierte nicht wieder. Nachfolger wurde Peter Path.
Erfolgreich nahm die JF in den 80er Jahren an vielen Wettbewerben teil.
Bis zum heutigen Tage ist man auf vielen Kreisveranstaltungen mit dabei
wenn es um vordere Plätze geht. Von 1988 – 1990 konnte sich die JF
dreimal in Folge für den Landesentscheid qualifizieren.
Im Jahr 1990 als Kreissieger.
Zur Hauptspezialität hat sich bei der JF Röbel der auf
Kreisebene stattfindende TS – Maschinistenwettbewerb entwickelt.
Dieser konnte insgesamt 10-mal gewonnen werden.
1990 löste der bisherige stellv. Jugendwart Axel Scheel,
den Jugendwart Peter Path ab.
Auch in den 90er Jahren war die JF sehr aktiv und erfolgreich.
Die Ortswehr legte sich ein MZF zu. Das von der Gemeinde Süsel
ausgemusterte Fahrzeug wurde in vielen Stunden wieder fit gemacht.
„ Dirty Harry“ , wie der Bulli liebevoll genannt wurde, wurde im
Jahr 2006 im stolzen Alter von rund 19 Jahren durch einen
VW T 4 lang ersetzt.
Es wird eine Partnerschaft mit der JF Zierzow aufgebaut, die ebenfalls bis heute hält. 1998 feiert man gemeinsam mit der JF Süsel am Baggersee in Süsel das 20 jährige Jubiläum.
1997 erfolgt erneut eine Übernahme der Mitglieder der JF Gömnitz in die JF Röbel. Die reine Mädchengruppe löste sich aufgrund von Mitgliedersorgen auf. Somit versehen seit 1997 auch Mädchen ihren
Dienst in der JF Röbel.
Im Jahr 2002 löst Andreas Lunau den Jugendwart Axel Scheel ab.
Stellvertreter wird Michael Beuck.
Im Jahr 2004 feiert die JF Röbel ihr 26 jähriges Jubiläum mit einem
Zeltlager und Spiel und Spaß auf dem Dorfplatz nach. Ende des
Jahres 2004 schafft sich die Jugendfeuerwehr 26 Wetterjacken aus
Eigenmitteln an. Somit sind die Mitglieder auch an kalten Tagen
bestens ausgerüstet.
Seit 2004 werden die Mitglieder der JF Röbel nach dem Erreichen der Leistungsspange in den aktiven Dienst integriert.
Nach abgeschlossener Truppmannausbildung können die Mitglieder
auch an Einsätzen teilnehmen.
Im Jahr 2006 erhält die Ortswehr ein neues TLF 16/25, das natürlich auch der Jugendfeuerwehr für Ausbildungszwecke zur Verfügung steht.
Anfang 2008 gibt Jugendwart Andreas Lunau sein Amt als
Jugendwart ab.Neuer Jugendwart wird Michael Beuck,
seine Stellvertreterinwird Sabrina Struck. Im Sommer 2008 feiert
die JF Röbel ihr 30 jähriges Bestehen mit der Ausrichtung des Maschinistenwettbewerbs auf Kreisebene.
Gleichzeitig wird von der Jugendfeuerwehr noch einFun-Wettbewerb
durchgeführt der allen Teilnehmern viel Spaß macht.
Ende 2009 fällt unsere Mitgliederzahl leider unter Gruppenstärke,
so das eine geregelte Ausbildung nur noch schwer möglich ist.
Die Jugendfeuerwehr entschließt sich deshalb den Übungsbetrieb
bis auf weiteres mit den Kameradinnen und Kameraden
der Jugendfeuerwehr Süsel zusammen zu legen.
Auf der Jahreshauptversammlung 2010 legt der bisherige
Jugendwart Michael Beuck aus privaten Gründen sein Amt nieder.
Bis auf weiteres wird die Jugendfeuerwehr von der stellv. Jugendwartin
Sabrina Struck geleitet. Als Dank und Anerkennung für seine Arbeit
in der Jugendfeuerwehr wird Michael die Floriansmedaille der
schleswigholsteinischen Jugendfeuerwehren verliehen.
Ab Sommer 2010 ist nach umfangreicher Mitgliederwerbung durch
Sabrina, den Jugendlichen und den "Großen" die Mitgliederzahl wieder
soweit angewachsen, das ein eigenständiger Dienstbetrieb wieder
möglich ist.
